Fabian Hartje
Geboren in Göttingen, studierte von 2022 bis 2026 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin sowie als Gast Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Seine Texte wurden in Werkstattinszenierungen und Lesungen unter anderem am Theater Münster, der HfS Ernst Busch, dem DT Göttingen, der Vagantenbühne sowie dem Theaterdiscounter Berlin gezeigt.
2023 erhielt er ein Aufenthaltsstipendium am Zimmertheater Tübingen, wo im April 2025 sein Theatertext Solo mit Goldfisch zur Uraufführung kam. Seine Frühlings-Erwachen-Bearbeitung SCHERBEN KINDER wurde im Mai 2025 in einer Werkstattinszenierung des Studiengangs Musical/Show am UNI.T Theater der Universität der Künste Berlin präsentiert. Mit dem Stück gewann er 2026 den 28. Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatiker*innenpreis Kaas & Kappes. Ebenfalls 2026 erhielt er die Nachwuchsförderung Nah dran! des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ) und des Deutschen Literaturfonds e.V.
Er lebt und arbeitet in Berlin.
Sein Stück ALKESTIS (admet und herakles küssen) wurde bei WAS FÜR EIN DRAMA! #3 vorgestellt.

Fotorechte: Lenja Kempf
ALKESTIS (admet und herakles küssen)
In einer poshen Wohnung im Prenzlauer Berg spielt sich ein gespenstisches Ehedrama ab. Wie in der Antike wird auch hier geschwiegen und dann geopfert – doch wer muss welchen Preis zahlen? Drei Figuren + Autor versuchen eine Antwort zu finden.
Zitat
ER
wenn ich übrig bleiben will / muss ich jetzt gehen
DER MANN
wo willst du denn hin
ER
ich muss an die luft / durchatmen
Download
ALKESTIS (admet und herakles küssen) (Auszug)
Wie ging es nach WAS FÜR EIN DRAMA! weiter?
"Nach dem Kaltlesungsfestival 2024 habe ich den Text noch einige Monate liegen gelassen, dann einige radikale Entscheidungen getroffen, wie z.B. eine Figur gestrichen, eine andere Figur erfunden, neue Szenen geschrieben etc. Schließlich habe ich den Text final beendet – nun unter dem Titel WUND(HEILUNG)." (Fabian Hartje, August 2026)
Danach war der Text unter anderem im Finale des Kleist-Förderpreises 2025, wartet allerdings bis jetzt noch auf eine Uraufführung.