Marcus Peter Tesch
studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und war Stipendiat des Lehrgangs FORUM Text in Graz. Er war als freier Dramaturg u. a. an der Schaubühne und in der freien Szene tätig. Seine Theatertexte wurden u. a. am Staatstheater Kassel, am Volkstheater Wien, am Schauspiel Frankfurt und am Schauspiel Köln inszeniert. Mit lynn t musiol arbeitet er kontinuierlich an der Performanceserie BUCCI × ꒰(・ ‿ ・)꒱ In seinen Arbeiten setzt er sich kritisch mit Klassismus auseinander und entwickelt Formen der Irritation und Neuerzählung. In der Saison 2025/26 ist Marcus Peter Tesch ATT-Atelierautor am Deutschen Theater Berlin.
Marcus Peter Teschs Stück MITTEHMEHSOMMANACHSTRAUM (Faking Faery) ein Lustspiel in mehreren Katastrophen wurde bei WAS FÜR EIN DRAMA! #2 vorgestellt.

Fotorechte: Eike Walkenhorst
MITTEHMEHSOMMANACHSTRAUM (Faking Faery) ein Lustspiel in mehreren Katastrophen
Niedere Insekten, gemeine Farne, treusorgende Bieber, gutbürgerliche Pomeranians und radikale Fabelwesen bevölkern den Wald. Diese Szenerie ist allerdings mehr als Kulisse: Die nicht-menschlichen Wesen stehen im Zentrum der Erzählung, streiten und philosophieren über Begehren, Beziehungen und die Regeln ihres Zusammenlebens. Mehr und mehr gerät ihre Gemeinschaft ins Wanken: Leben sie wirklich zusammen oder nur nebeneinander? Was gilt als natürlich – und wer entscheidet das? Zunehmend eskaliert das Geschehen in einen Kampf um die Deutungshoheit im Wald.
In hochrhythmischer, bildstarker Sprache hinterfragt Marcus Peter Tesch satirisch und zugleich liebevoll Beziehungsdynamiken, normative Muster und eine tief verwurzelte Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Zitat
seufz seufz seufz
schmatz schmatz schmatz
schmacht schmacht schmacht
schmacht schmacht schmacht
seufz seufz seufz
schmatz schmatz schmatz
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BOESE BAEUME (Auszug)
Wie ging es nach WAS FÜR EIN DRAMA! weiter?
Der Textentwurf MITTEHMEHSOMMANACHSTRAUM (Faking Faery) ein Lustspiel in mehreren Katastrophen entwickelte sich zum Theaterstück BÖSE BÄUME. Die Stückrechte liegen bei Felix Bloch Erben. Die Arbeit an diesem Theatertext wurde durch ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds, eine Residenzförderung des Fonds Darstellende Künste sowie ein ATT-Atelier am Deutschen Theater Berlin in der Spielzeit 2025/26 gefördert. Eine Szenische Lesung des Textes fand währen der ATT am Deutschen Theater Berlin am 20. Juni 2026 statt.
BÄUSE BÄUME am Deutschen Theater Berlin
Kontakt
über Bastian Häfner von Felix Bloch Erben: haefner@felix-bloch-erben.de